
Sichere Anschlagpunkte nach EN 795 – Sachkundig geprüft, dokumentiert und freigegeben
Anschlagpunkte sind die kritischste Komponente Ihrer Absturzsicherung – sie müssen 12 kN halten und dürfen niemals versagen. Wir prüfen systematisch: Statik, Material, Befestigung, Montagequalität – und dokumentieren alles rechtssicher.
Das macht unsere Anschlagpunktprüfung besonders
Rechtliche Compliance und Haftungsschutz
Gemäß DGUV Regel 112-198/199 und DGUV Grundsatz 312-906 ist jedes Unternehmen gesetzlich verpflichtet, alle Anschlagpunkte mindestens jährlich durch eine sachkundige Person prüfen zu lassen. Fehlende oder abgelaufene Prüfungen führen zu Arbeitsschutzstrafen, BG-Bußgeldern und können im Schadensfall zu persönlicher Haftung der Geschäftsführung führen.
Mitarbeiter-Vertrauen und Sicherheitskultur
Dokumentierte, regelmäßige Anschlagpunkt-Prüfungen signalisieren Ihren Mitarbeitern ernsthaftes Sicherheitsengagement. Dies erhöht das Vertrauen in PSAgA-Systeme, reduziert psychologische Unsicherheit bei Höhenarbeiten und trägt zu einer positiven, präventiven Sicherheitskultur bei.
Früherkennung von Schäden und Verschleiß
Anschlagpunkte unterliegen konstanter Witterungsbelastung, UV-Strahlung und mechanischen Beanspruchungen. Sicht- und Funktionsprüfungen erkennen frühzeitig Korrosion, Risse in Schweißnähten, Verformungen und Beschichtungsmängel. Dies verhindert unerwartete Ausfälle durch verdeckte Materialschäden.
Verlängerung der Lebensdauer
Präventive Wartung und systematische Inspektionen reduzieren unerwartete Austauschkosten erheblich. Durch geplante, regelmäßige Prüfungen lässt sich die Einsatzdauer von Anschlagpunkten maximieren und ermöglicht budgetgerechte Reinvestitionen statt kostenintensiver Notfallbeschaffungen.
Sicherung der Funktionsfähigkeit
Ein geprüfter Anschlagpunkt mit mindestens 12 kN Tragfähigkeit (nach EN 795:2012) ist die kritische Grundvoraussetzung dafür, dass Ihre PSAgA im Absturzfall funktioniert. Eine in unserer Software „Meine-Wartung.de“ digital dokumentierte jährliche Prüfung garantiert, dass Sie im Notfall auf bewährte, sichere Befestigungspunkte vertrauen können.
Minimierung von Unterbrechungen
Organisierte Prüfungen können zeitlich flexibel geplant werden – ungeplante Ausfälle hingegen führen zu Produktionsstillständen. Eine systemische Prüfplanung mit vollständiger Dokumentation sichert kontinuierliche Arbeitsfähigkeit und verhindert überraschende Betriebssperrungen.
FAQ – Häufige Fragen
Wie oft müssen Anschlagpunkte geprüft werden?
Anschlagpunkte müssen mindestens einmal jährlich durch eine sachkundige Person nach DGUV Grundsatz 312-906 geprüft und dokumentiert werden. Bei intensiver Nutzung, extremen Witterungsverhältnissen oder nach Absturzereignissen können kürzere Prüfintervalle notwendig sein.
Wer darf Anschlagpunkte prüfen?
Ausschließlich sachkundige Personen nach DGUV Grundsatz 312-906 dürfen Anschlagpunkte prüfen. Diese benötigen fundierte Kenntnisse von Arbeitsschutzvorschriften, EN-Normen (EN 795), Materialkunde sowie praktische Erfahrung in Montage und Wartung von Absturzsicherungen.
Was kostet eine professionelle Anschlagpunkt-Prüfung?
Die Kosten liegen typischerweise bei 20 € pro Anschlagpunkt zzgl. Anfahrt. Eine sachgerechte Prüfung mit vollständiger digitaler Dokumentation ist eine kostengünstige Investition in rechtliche Sicherheit und den Schutz von Menschenleben.
Was wird bei einer Prüfung genau überprüft?
Die Prüfung umfasst zunächst eine Formalprüfung der Montagedokumentation, dann Sicht- und Funktionskontrolle auf Korrosion, Risse, Verformungen, beschädigte Beschichtungen und unlesbare Kennzeichnungen. Alle Ergebnisse werden mit Fotos und Prüfersignatur dokumentiert.