
Permanente Absturzsicherung für Gebäude und Industrieanlagen
Einzelanschlagpunkte nach EN 795 Typ A müssen mindestens 12 kN Belastung standhalten. Unsere zertifizierten Monteure planen, montieren und dokumentieren Ihre permanenten Anschlagpunkte für Flachdächer, Steildächer, Industriehallen und Fassaden – normgerecht, dauerhaft und sicher.
Ihre Vorteile in der Umsetzung mit uns
Materialauswahl nach Umgebung
Küstenbereich? Industriegebiet? Innenbereich? Wir wählen das richtige Material (Edelstahl V4A, feuerverzinkt, Aluminium) und die passenden Befestigungsmittel (chemische Anker, Durchsteckmontagen, Spezialdübel für Trapezbleche). Für eine lange Haltbarkeit Ihrer Anschlagpunkte.
Normgerechte Abstände & Positionierung
Mindestabstand zwischen zwei Anschlagpunkten: 2,5 m, um gegenseitige Beeinflussung bei Sturzereignissen zu verhindern. Wir erstellen einen detaillierten Montageplan, der Zugänglichkeit, Pendelschlag und Rettungswege berücksichtigt – für maximale Sicherheit im Einsatz.
Dokumentation & Abnahme
Jeder montierte Anschlagpunkt wird fotografisch dokumentiert, mit Montagedatum, verwendeten Materialien und Drehmoment-Protokollen versehen. Sie erhalten eine vollständige Montagedokumentation inkl. Konformitätserklärung und Abnahmeprotokoll – behörden- und versicherungsgerecht.
Schnelle Montage, minimale Störung
Unsere Teams arbeiten effizient: Kleine Projekte (5-10 Anschlagpunkte) dauern 1-2 Tage, größere Projekte werden in Abschnitten montiert. Wir koordinieren mit Ihrem Betriebsablauf – bei Bedarf auch außerhalb der Geschäftszeiten oder am Wochenende.
Wir kennen jeden Untergrund
Ob Beton C20/25, Spannbetonhohldecken, Trapezblech, Sandwichpaneele, Stahlkonstruktionen oder Holzdachstühle – unsere Monteure haben Anschlagpunkte auf vielen Untergründen montiert. Geschulte und eingespielte Teams – sicher montiert.
Statik & Untergrund
Einzelanschlagpunkte dürfen nur montiert werden, wenn der Untergrund die Kräfte (12 kN statisch, dynamisch bei Fangstoß) sicher aufnehmen kann. Vor jeder Montage erfolgt ein Abgleich der Berechnung mit ihrer vorhandenen Substanz und wir koordinieren diese mit Ihrem Tragwerksplaner.
Vorteile permanenter Systeme
Maximale Sicherheit
Fest installierte Systeme reduzieren Fehlerquellen bei der Nutzung und ermöglichen schnelle Rettung.
Wirtschaftlichkeit
Längere Lebensdauer, geringerer Aufwand bei wiederkehrenden Arbeiten und planbare Prüfintervalle.
Normkonformität
Auslegung und Dokumentation nach relevanten Normen und DGUV‑Regeln; Nachweisführung für Audits.
Planung, Montage und Prüfung – Ablauf
1. Vor-Ort-Analyse
Begehung, Lastannahmen, Materialauswahl und Abstimmung mit Betreibern und Architekten
2. Statik & Konzept
Statische Nachweise, Zeichnungen und Angebotsunterlagen inklusive Material- und Korrosionsschutzkonzept.
3. Montage
Fachgerechte Montage, Schweiß- und Befestigungsarbeiten, Endabnahme und Übergabeprotokoll.
4. Prüfung & Kennzeichnung
Erstprüfung, Lasttest, Prüfplakette und digitales Prüfprotokoll mit Fälligkeitsdaten.
5. Wartung & Wiederkehrende Prüfungen
Intervallprüfungen, Dokumentation und Instandsetzung nach Befund.
6. Schulung
Einweisung der Anwender, Rettungsübungen und Unterweisungen zur sicheren Nutzung.
Normen, Richtlinien und Nachweise
DGUV und Arbeitsschutz
Berücksichtigung relevanter DGUV‑Regeln und Arbeitsschutzvorgaben.
EN Normen
EN 795, EN 353,
EN 358, EN 362,
EN 365 sowie
produktspezifische Normen.
Dokumentation
Prüfprotokolle, Montage- und Wartungsanleitungen, Prüfplaketten und digitale Archivierung.
FAQ Permanente Absturzsicherung
Wann ist eine permanente Absturzsicherung sinnvoll?
Bei wiederkehrenden Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen, auf Dächern, Fassaden oder Industrieanlagen, um sichere, dauerhafte Anschlagmöglichkeiten bereitzustellen.
Wie lange hält ein System?
Lebensdauer hängt von Material, Belastung und Wartung ab. Regelmäßige Prüfungen und Korrosionsschutz verlängern die Nutzungsdauer deutlich.
Wer darf montieren und prüfen?
Montage durch qualifizierte Fachfirmen; Prüfungen durch befähigte Personen oder Sachkundige gemäß DGUV/EN‑Vorgaben.
Welche Prüfintervalle gelten?
Erstprüfung nach Montage, danach regelmäßige Inspektionen und wiederkehrende Prüfungen; Intervalle richten sich nach Einsatzbedingungen und Herstellerangaben.